News & Meinungen

DSGVO und mein Umgang mit dem Datenschutz

Am 25. Mai 2018 ist es soweit – die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DSGVO) tritt in Kraft und seit einigen Wochen herrscht regelrecht Panik. Durch meine Tätigkeit als Systemadmin in einem mittelständischen Unternehmen kam ich nicht am Thema Datenschutz und der DSGVO vorbei und hat mir doch schon einige Kopfschmerzen bereitet. Mein Mailpostfach wird regelrecht damit überschwemmt und man bekommt den Eindruck, als würde die Welt vor einer Katastrophe sehen. Nun kommen wir alle wieder aus unseren Schutzräumen heraus und gehen das Thema DSGVO entspannt, jedoch mit Sorgfalt an. Viele Dinge werden ohnehin vor Gericht noch zu klären sein. Doch auch

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Bürgerbeteiligung schafft Vertrauen

Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungen mit einzubeziehen, ist eines der für mich größten Ziele in der Kommunalpolitik. Entscheidungen von Gemeinderäten/-rätinnen haben Auswirkungen auf Bürger/innen. So manche politische Fehlentscheidung und den Unmut der Bevölkerung hätte unter Einbezug der Bürger/innen gar vermieden werden können. Die gewählten Geimeinderäte-/rätinnen entscheiden über politische Themen, sie sind von der Bevölkerung gewählt worden. An dieser Tatsache soll meines Erachtens auch nichts geändert werden, die repräsentative Demokratie in Deutschland soll erhalten bleiben. Doch damit Mitglieder des Gemeinderates ihre Entscheidung treffen können, müssen sie über das zu entscheidende politische Themenfeld umfassend informiert werden und sich eine Meinung bilden.

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Armut made in Germany

Der Streit um die Lebensmittelzuteilung der Tafeln in Essen erhitzt derzeit die Gemüter und beschäftigt, auch wenn nur halbherzig und völlig fehlgeleitet, die Politik. Verantwortung für das unerklärliche Desaster in unserem Land wird nach unten gereicht und trifft genau jene Menschen, die es am dringendsten benötigen. Es ist an Erbärmlichkeit in der Sozialpolitik kaum noch zu übertreffen, was CDU/CSU und gerade die SPD in den letzten Jahren geboten haben. Schon der Gedanke daran, dass hilfsbedürftige Menschen gegeneinander ausgespielt werden, sei es durch die Politik oder durch die Gesellschaft, ist eine Schande. Unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, schiebt die Verantwortung an die

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Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs neu denken

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird in vielen Kommunen, Städten oder Landkreisen stiefmütterlich behandelt. Im ÖPNV wird gekürzt, Strecken gestrichen und folglich auch Personal abgebaut, damit das ÖPNV rentabel bleibt. Darin steckt das Problem: Rentabilität. Ich sehe im ÖPNV ein Verkehrsmittel, dass in Zukunft mehr ab Bedeutung gewinnen wird. Nicht nur in großen Städten ist der ÖPNV essentiell wichtig. Junge Menschen, die noch keinen Führerschein haben oder ältere Menschen, die schlichtweg kein Fahrzeug mehr fahren dürfen oder auch jene, die sich ein Auto nicht leisten können, sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. In Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte oder in sehr ländlichen

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Nicht nur die Bundeskanzleramtszeit muss man begrenzen

„Neue Besen kehren gut“ sagt man so gerne, wenn neue Mitarbeiter/innen anfangen. Zweifelsohne sind neue Mitarbeiter/innen hoch motiviert. Selbes erlebt man auch in unseren Parlamenten. Frisch gewählte Abgeordnete kommen mit vielen neuen Impulsen ins Parlament. Wer aber im Parlament bereits mehrere Legislaturperioden hinter sich hat, neigt wohl eher dazu, das alt eingefahrene Prozedere nicht zu ändern. Der Platz für Neues wird mit fortschreitender Zugehörigkeit geringer. Für mich drängt sich da nun die Forderung, die Zugehörigkeit im Parlement auf maximal zwei oder drei Legislaturperioden zu begrenzen.

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